Bäume und Sträucher für den Heidegarten

Der vielfarbige Teppich der Heidekrautgewächse bestimmt den Charakter des Gartens, doch es gibt viele Pflanzen, mit denen sich schöne Form- und Farbkontraste schaffen lassen. Ganz wichtig ist der Säulenwacholder, der für Heidelandschaften typisch ist. Zierliche, helle Birken bringen Leichtigkeit in die Anlage, Fichten und Kiefern ungewöhnliche, oft bizarre Wuchsformen. Farbkontraste bringen üppig blühende Rhododendren und Azaleen, aber auch Zwiebelblumen wie Schachbrettblumen, Blaustern, Sauerklee sowie anspruchslose Stauden. Geeignet sind Frühlingsanemonen, Katzenpfötchen, Mauerpfeffer, Heidenelken, Lichtnelken, Glockenblumen. Und damit auch Vögel im Garten Nahrung finden, kann man Torfmyrte, Scheinbeere und Preiselbeere pflanzen.

Die Pflanzenmischung gelingt eigentlich immer, wenn man sich auf Sorten beschränkt, die ähnliche Bodenansprüche stellen. Denn sie wachsen auch in der Natur in ähnlichen Biotopen und können den harmonischen Gesamteindruck nicht stören.

Je prächtiger die Begleitpflanzen sind, desto sparsamer sollten sie allerdings eingesetzt werden. Denn der Charme des Heidegartens liegt in der Ruhe, die von großflächigen Heidekrautteppichen ausgeht, die in zarten oder gebrochenen Farben blühen. Und dieser Charme kann durch einzelne Kontrastpflanzen betont, aber durch zu viele auch leicht übertönt werden.

Heidelandschaft: Hügel und Tümpel
Wenn der Heidegarten ganz neu angelegt wird, ist das eine gute Gelegenheit, auch die Bodenform im Garten etwas zu verändern. Die Pflanzungen wirken noch einmal so schön, wenn kleine Hügel angelegt werden – vielleicht mit dem Boden, der beim Aushub eines Teichs anfällt. Er wird mit Moorbeetpflanzen besetzt, die man in Spezialgärtnereien bekommt.

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