Die Regenrinne am Dach: ein Segen für Ihren Garten vol.3

Die Regenrinne am DachIm allgemeinen ist es nicht notwendig, einen Carport dieser Größe mit einer Regenrinne auszustatten. Aber zwei gute Gründe kann es geben, es doch zu tun. Erstens verhindert eine Regenrinne, daß ein ungebän-digter Wasserschwall zum Beispiel über die empfindlichen Pflanzen eines angrenzenden Beetes herfällt. Dann machen die Blüten einen ziemlich geknickten Eindruck. Zum zweiten spricht für die Regenrinne, daß sie den Niederschlag als Gießwasser nutzbar macht. Bekanntlich bekommt Regenwasser den Pflanzen besonders gut, von den gesparten Kosten für das (teure!) Leitungswasser ganz zu schweigen.

Deshalb empfiehlt es sich, das Fallrohr – siehe Kasten – mit einem Regensammler zu versehen, der das Wasser in eine Tonne ableitet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, am Fallrohr eine Wasserablaufklappe zu installieren. Sie fungiert als Tülle. Je nach Position lenkt sie das Regenwasser in ein Gefäß um oder läßt es in freiem Fall passieren. Die hier verwendete Dachrinne „duplex“ (Marley) nimmt so wenig Platz in Anspruch wie eine mit bogenförmigem Profil, hat aber wegen ihres ovalen Querschnitts ein größeres Fassungsvermögen.

Die Blenden sind zweigeteilt, fangen Sie mit der jeweils unteren an: Sie wird auf das Kopfholz der Reiter bzw. Sattelbalken geschraubt.

Die Überstände der Blendenbretter werden nicht auf Maß geliefert und deshalb unmittelbar an der anschließenden Blende abgesägt.

Auf die untere, schon montierte Blende wird – nach oben versetzt -jeweils eine zweite aufgeschraubt, und zwar mit rostfreien Schrauben.

Das Material zur Montage der Dachrinne auf einen Blick: Rinnenformteile und -halter, Spezialkleber, Anschlußstücke, Reiniger.

Die Rinnenhalter werden im Abstand von 50 cm auf den Balken geschraubt und bilden ein Gefälle von ca. 2,5 mm pro Dachrinnen-Meter.

Die Rinnenteile werden zusammengeklebt, dann in die Nuten der Halter eingeklinkt. Fallrohrstutzen und Endstücke vorher montieren.

Die Regenrinne liegt hinter der Blende auf den beiden Sattelbalken. Ein weiterer Blickfang: das Faß.

In das Fallrohr wird ein Regensammler mit einem Überlaufstop eingebaut. Diese Vorrichtung dient dazu, das Wasser in die Kanalisation umzuleiten, sobald die Regentonne vollgelaufen ist.

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