Hier dreht sich alles um Advent

Was wären Advent und Weihnachten ohne einen Gruß aus dem Erzgebirge? Pyramiden mit einem Drehteller, von Flügelrad und Kerzenwärme gemächlich in Bewegung versetzt, gehören bei vielen Familien aus Tradition dazu, ebenso eine Krippe, in der die Heilige Nacht von Bethlehem mit hölzernen Figuren nachempfunden ist. Sollte es so eine Tradition bei Ihnen noch nicht geben: Fangen Sie einfach jetzt damit an! Unser Vorschlag zum Bau eines weihnachtlichen KrippenKarussells eignet sich bestens dazu, verbindet es doch beide Motive miteinander: die Krippenszene und das traditionelle Flügelrad mit dem Drehteller. Und es versteht sich wohl von selbst, daß wir das Ganze mit original erzgebirgischen Holzfiguren ausgestattet haben. Wenn Sie sich beim Bau des Krippen-Karussells an unseren Entwurf halten, entsteht ein solides Bauwerk, das künftig vielleicht von Generation zu Generation vererbt wird. Wir haben wieder einen Bauplan vorbereitet, wie man den bestellt, steht auf Seite. Wenn Sie vielleicht lieber so einen richtigen Adventsklassiker bauen wollen, zum Beispiel eine Pyramide oder „nur“ die Krippe, dann werden Sie sicher bei den vier weiteren Bauplänen fündig, die wir Ihnen auf Seite anbieten. Und noch ein Service: Sie können sich sogar die Suche nach dem passenden Holz ersparen. Das Baumaterial sowie diverse Zubehörteile z. B. für die Drehmechanik können Sie sich ebenfalls per Post schicken lassen.

Funktioniert gut: Kugelschreibermine als Mittelachse

Der Baukörper mit der Bodenplatte, dem Krippenraum und der Dachstube, außerdem der Sockel und der Drehteller bestehen aus Birkensperrholz in den Stärken 3, 6,5 und 8 mm. Für Fach- und Ständerwerk sowie Dachleisten brauchen Sie Vierkantleisten von 10×10 mm. Zur Verbretterung der Giebel- und der Seitenteile dienen Leisten von 10×3 mm, für die Firstleisten gilt das Maß 17 x 2,5 mm, für die Stirnbretter 17,5 x 2 mm.
Ein Block aus Massivholz ergibt den Schornstein – unser Vorschlag: Nehmen Sie Restmaterial aus Ihrem Vorrat, das den in der Zeichnung angegebenen Maßen nahekommt. Darauf kommt eine Schornsteinabdeckung aus Holz und ganz obenauf ein Stück (nach Möglichkeit transparenten) Kunststoffs. Die Bohrung in der Mitte sorgt für eine stabile Führung der Achse. Die Achse wiederum setzt sich zusammen aus einem Rundholz (0 zwischen 15 und 18 mm) im unteren und Silberstahl für den sichtbaren Teil. Damit die Achse mit dem geringstmöglichen Reibungswiderstand im Glaslager rotieren kann, bohren Sie entweder die Achse mittig an, um eine Kugel anzukleben, oder Sie stecken statt dessen die ausgediente Mine eines Kugelschreibers von unten ins Rundholz, so daß die Schreibspitze den Drehpunkt bildet.
Für das Flügelrad brauchen Sie auch Birkensperrholz, dazu Dübelstangen (∅ 5 mm) und den gedrechselten Kopf mit zwölf Bohrungen.

Nicht aufwendig, aber recht langwierig ist es, die Dachschindeln zu fabrizieren, denn in dem von uns gewählten Maß (20 x 32 mm) brauchen Sie für die große Dachfläche und für das Vordach zusammen knapp 300 Stück. Sie können allerdings auch eine Abkürzung nehmen, sich ein wenig Mühe sparen und die Schindeln bei einem Fachmann bestellen (Adresse unten). Gleiches gilt für das weitere im kleinen Foto unten rechts gezeigte Zubehör.
Die überwiegend aus Birkensperrholz zu fertigenden Bauteile kann man übrigens hervorragend mit kleinen Elektrowerkzeugen zusägen und bearbeiten. Wie groß inzwischen die Produktpalette ist, können Sie unserer Übersicht auf den Seiten 48 bis 50 entnehmen. Sollten Sie wegen der Kerzen Bedenken haben, weil kleine Kinder im Haus sind, schlagen wir vor, das Krippen-Karussell unverändert zu bauen und an anstelle des Glaslagers einen Kleinstgetriebemotor einzusetzen, den man im Elektronikfachhandel bekommt.

 

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