Mit diesen Belägen leben Sie gesünder – Schöne Böden, ganz aus natürlichem Material

So viel Natur wie möglich, so wenig Fremdstoffe wie nötig: Das sind Merkmale, die alle hier gezeigten Bodenbeläge auszeichnen. Dabei bieten Linoleum, Sisal, Kokos und Kork nicht nur ansprechende Oberflächen, sondern auch noch eine ganze Reihe anderer Vorzüge.

Auch wenn die vier Materialien, die wir Ihnen vorstellen wollen, schon seit Jahrzehnten bekannt und bewährt sind: Das wachsende Umweltbewußtsein und die Tatsache, daß immer mehr Menschen unter Allergien leiden, die durch Milben, Feinstäube oder Umweltgifte ausgelöst werden, haben die Nachfrage nach biologisch und ökologisch unbedenklichen Materialien gesteigert. Auf Bodenbeläge aus Kork, Linoleum, Sisal oder Kokos trifft beides zu: Die Rohstoffe, aus denen sie hergestellt werden, entstammen natürlichen, zum Teil nachwachsenden Ressourcen. Sie besitzen von Natur aus viele positive Eigenschaften, die andere Materialien nicht vorweisen können: Sie sind elastisch, sie dämmen gegen Kälte und Schall, sind antistatisch, antibakteriell, sehr verschleißfest und leicht zu reinigen. Hinzu kommt, daß alle diese Böden überaus interessante, ausdrucksstarke Muster aufweisen und neuerdings sogar auch in ansprechenden Farbtönen zu haben sind.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wofür welcher Belag geeignet ist und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Kork macht jeden Boden warm und wohnlich

Der Rohstoff zum Herstellen von Bodenbelägen aus Kork ist ein Naturprodukt: Es ist die Rinde der Korkeiche, die sich in einem Zeitraum von neun Jahren erneuert und dann wieder geerntet werden kann, ohne daß der Baum geschädigt wird. Aus der Rinde werden zuerst Flaschenkorken gestanzt, die Reste aus der Korkenproduktion dann zu Korkschrot gemahlen. Hoch komprimiert und mit einem Bindemittel versetzt, ist Korkschrot das Ausgangsmaterial für Korkparkett.
Kork besitzt von Natur aus etliche Eigenschaften, die diesen Bodenbelag bei den Anwendern beliebt machen: Drei bis vier Milionen Quadratmeter neu verlegter Bodenfläche pro Jahr beweisen den hohen Stellenwert in der Gunst der Hausund Wohnungsbesitzer. Warum entscheiden sich so viele für dieses Material? Zum einen mag es der Wunsch sein, damit ein ökologisch unbedenkliches Naturprodukt zu erwerben, das sich auch optisch sehen lassen kann. Zum anderen spielen wohl auch Überlegungen eine Rolle, mit Kork einen Bodenbelag zu wählen, der aufgrund der in den Zellen enthaltenen Luftpolster elastisch und warm ist, den Trittschall dämmt und damit zugleich auch die Wirbelsäule entlastet. Daß Kork antistatisch wirkt, ist ein weiterer Pluspunkt: Es lädt sich nicht elektrisch auf, und die von anderen Belägen her bekannten leichten „Entladungen“ sind bei Kork nicht _ zu befürchten. Der letzte Punkt, den wir hier nennen wollen: Bodenbeläge aus Kork sind hygienisch, weil ihre Oberflächen mit Wachs, Öl  oder einem lösemittelfreien Lack versiegelt sind. Und die lassen sich leicht pflegen. Korkparkett wird in der Regel als Plattenware in 4 und 6 mm Dicke und unterschiedlichen Formaten angeboten. Die Platten werden fest mit dem Untergrund, der eben, tragfähig und trocken sein muß (z.B. Zementestrich, Gipskarton, Spanplatten), verklebt. Dafür sollten Sie einen Dispersionskleber verwenden, der wasserlöslich ist. Sinnvoll ist es, die Platten bereits einen Tag vor dem Verarbeiten lose im Raum auszulegen, damit sie die gleiche Temperatur annehmen können. Der Kleber wird mit einem Zahnspachtel aufgetragen. Die Platten legen Sie nach dem Ablüften ins Kleberbett ein und drücken sie mit einer Rolle fest an. Die Plattenstöße sollten Sie mit einer Nahtrolle nacharbeiten. Wem das Verkleben von Platten zu langwierig erscheint, der kann z. B. Kork-Fertigparkett (Cork-o-Floor) wählen, bei dem eine Korkschicht mit einer Diele aus MDF verbunden ist. Die Dielen werden schwimmend auch auf weichen Untergründen wie Teppichboden verlegt. Nur Nut und Feder verleimen.

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