Regale aus Stapelboxen – Blitzschnell auf und umgestellt

Brauchen Sie einen Raumteiler, eine Büchersäule, eine geräumige Regalwand? Die Stapelbox ist die Lösung. Sie wird aus MDF-Platten in Serie gebaut. Ergebnis: ein unglaublich variables Regalelement.

Wir sind eine mobile Gesellschaft geworden. Haus- oder Wohnungswechsel sind ebenso selbstverständlich wie der Umzug innerhalb der eigenen Wohnung. Neue Lebensumstände, veränderte Situationen in Wohngemeinschaften oder allein der Spaß am neuen Umfeld veranlaßt uns, Möbel umzustellen oder Zimmer anders zu nutzen.
Mit herkömmlichen Möbeln ist das nicht immer einfach. Deshalb haben wir ein Boxensystem entworfen, das individuelle Wohnraum-gestaltung zuläßt und sich trotzdem blitzschnell auf-und umstellen läßt. Einfache rechteckige Elemente, an einer Seite offen, werden wie „auf Lücke gemauert“ aufeinandergestapelt. Ob an der glatten Wand, als freistehender Raumteiler, als Pyramide oder als kompakte Regalsäule: Die Boxen machen in jeder Situation eine gute Figur und bieten eine Unmenge Stauraum. Ob Bücher, Alben, die LP-Sammlung oder die Stereoanlage untergebracht werden müssen, hier finden sie Platz. Und das alles mit einer Form, die in Serie beliebig oft hergestellt wird. So, wie Sie es brauchen.

Serienproduktion: Mit einer einfachen Schablone geht’s

Das ist mal etwas anderes: ein Möbelsystem aus einfachen Modulen, die in Serie gebaut werden. Das Gute dabei: Zum Bau der Boxen ist kein großer technischer Aufwand erforderlich. Eine kleine Tischkreissäge sollten Sie aber haben. Da die Einzelteile auf Gehrung zusammengesetzt werden, sollte die Säge auf 45 Grad schräg gestellt werden können, und es muß eine Parallelanschlag vorhanden sein.
Aber auch ohne Tischkreissäge lassen sich die Boxen bauen. Die vom Holzhändler rechtwinklig zugeschnittenen Teile können stumpf miteinander verleimt werden. Der Nachteil dieser Methode: Die Schnittkanten bleiben sichtbar.

Baumaterial für die Boxen ist 16 mm dicke MDF-Platte. Die Eckverbindungen erfolgen ausschließlich durch Verleimen. Deshalb sind paßgenaue Zuschnitte und saubere Schnittkanten ohne Sägespuren wichtig. Solche Schnitte erreichen Sie mit einem scharfen Hartmetallsägeblatt und wenig Vorschub beim Sägen.

Wenn Sie die Gehrungen auf Ihrer eigenen Säge schneiden, lassen Sie die Zuschnitte etwas größer machen. Die Rückwände zum Beispiel, die später ein Fertigmaß von 60 x 36 cm haben sollen, lassen Sie auf 61 x 37 cm zuschneiden. Die endgültige Größe entsteht dann beim Gehrungsschnitt.

Um die Teile präzise verleimen zu können, sollten Sie sich eine Lehre nach unserem Vorbild aus Restholz und Aluwinkeln bauen. Sie fixiert die Teile paßgenau, garantiert immer gleich genaue Ergebnisse und ermöglicht das Arbeiten ohne einen Helfer.

Beim Aufstapeln: Ein paar Schrauben halten alles fest

Wenn Sie mit Expreßleim arbeiten, reicht eine Abbindezeit von ca. 20 Minuten aus. Der Serienproduktion steht also nichts im Wege.
Wenn es dann an den Aufbau einer Regalwand geht, sollten die Stapelboxen miteinander verbunden werden, damit das Bauwerk nicht rutscht oder wackelt. Dafür werden Verbindungsschrauben gesetzt Diese Löcher müssen paßgenau in Boden und Decke der Boxen gebohrt werden. Auch dafür ist der Bau einer Schablone empfehlenswert. Bei den Verschraubungen handelt es sich um Senkkopfschrauben M4 x 25 und dazu passende Hülsenmuttern mit Senkkopf.
Die MDF-Platte kann mit farbigem oder klarem Acryl- oder Kunstharzlack gestrichen werden. Wir haben uns für die einfachste Methode entschieden und zwei Schichten Holzwachs aufgetragen. Das schützt die Oberfläche ausreichend und gibt den Stapelboxen ein warmes, wohnliches Aussehen.

 

 

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